Strukturanalyse von Arbeitsplätzen und Tätigkeiten
Strukturierte Betrachtung der konkreten Tätigkeit, Arbeitsabläufe, Bewegungsanforderungen und relevanten Umgebungsbedingungen – bei Bedarf unter Hinzuziehung qualifizierter Netzwerkpartner.
Arbeit an den Menschen anpassen – nicht umgekehrt. Wir betrachten die Strukturen von Arbeitsplatz und Tätigkeit sowie individuelle Fähigkeiten gemeinsam und entwickeln praxisnahe Lösungen für eine nachhaltige berufliche Teilhabe.
Ergonomie umfasst weit mehr als die richtige Sitzposition. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Arbeitsmitteln, Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung und den individuellen körperlichen sowie funktionellen Voraussetzungen. Gerade nach Unfall oder Erkrankung kann eine gezielte Anpassung dazu beitragen, den bisherigen Arbeitsplatz zu erhalten oder die Rückkehr in das Erwerbsleben realistisch zu gestalten.
Je nach Fragestellung kann die Betrachtung sehr unterschiedlich ausfallen – vom Büroarbeitsplatz über handwerkliche oder pflegerische Tätigkeiten bis hin zu Produktion, Logistik oder anderen körperlich anspruchsvollen Arbeitsfeldern.
Strukturierte Betrachtung der konkreten Tätigkeit, Arbeitsabläufe, Bewegungsanforderungen und relevanten Umgebungsbedingungen – bei Bedarf unter Hinzuziehung qualifizierter Netzwerkpartner.
Gegenüberstellung der beruflichen Anforderungen mit den aktuellen funktionellen Fähigkeiten und den individuellen Rehabilitationszielen.
Entwicklung konkreter Vorschläge – etwa zur Arbeitsplatzgestaltung, zu Arbeitsmitteln, Hilfsmitteln, Bewegungsräumen oder Abläufen.
Prüfung, ob Tätigkeitsanpassungen, veränderte Abläufe, Belastungssteuerung oder andere organisatorische Anpassungen eine nachhaltige Rückkehr unterstützen.
Eine ergonomische Empfehlung ist nur dann hilfreich, wenn sie zur Person, zur Tätigkeit und zum betrieblichen Umfeld passt. Deshalb verbinden wir Analyse und praktische Umsetzung.
Fragestellung, Ziel und vorhandene medizinische oder berufliche Informationen werden eingeordnet.
Arbeitsplatz, Tätigkeit und relevante Abläufe werden möglichst in der realen Arbeitssituation betrachtet.
Belastungen und Anforderungen werden den individuellen Fähigkeiten und Einschränkungen gegenübergestellt.
Geeignete technische, organisatorische oder personenbezogene Anpassungen werden gemeinsam konkretisiert.
Bei Bedarf begleiten wir Erprobung und Umsetzung und prüfen, ob die Lösung im Arbeitsalltag tatsächlich trägt.
Im Reha-Management steht nicht die abstrakte Optimierung eines Arbeitsplatzes im Vordergrund, sondern die Frage, wie ein konkreter Mensch seine berufliche Tätigkeit möglichst dauerhaft und sicher ausüben kann. Ziel ist es, die Beschäftigungsfähigkeit nach Möglichkeit im angestammten beruflichen Umfeld zu erhalten.
Dazu können Arbeitsplatzanpassungen, geeignete Hilfsmittel, Veränderungen von Arbeitsabläufen oder eine schrittweise Erprobung gehören. Je nach Fragestellung stimmen wir uns mit Betroffenen, Arbeitgebern, Auftraggebern und weiteren Beteiligten ab und beziehen bei Bedarf qualifizierte Netzwerkpartner ein.
Die Einordnung der Arbeitsplatz- und Tätigkeitsstrukturen kann dabei Bestandteil unseres beruflichen Reha-Managements sein.
Wir betrachten die konkrete Arbeitssituation und entwickeln gemeinsam einen passenden Ansatz – individuell, praxisnah und mit Blick auf eine nachhaltige berufliche Teilhabe.